Wie geht es weiter mit dem Freiberger Johannisbad?

Bild Johannisbad Freiberg, aussenAm 13. April erhielt unser Fraktionsvorsitzender Mathias Stahl folgende Anfrage von Steffen Jankowski von der Freien Presse: ... Das Freiberger Johannisbad ist in die Jahre gekommen und müsste grundlegend saniert werden. Das würde aber etwa zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen. Welche Vorstellungen hat die AfD-Fraktion im Stadtrat dazu?

Da ich seit mehr als zehn Jahren vom Stadtrat als Mitglied in den Aufsichtsrat des Freiberger Johannisbades entsandt wurde, beantwortete ich die Fragen. Das Bad liegt mir dabei nicht nur beruflich, sondern auch persönlich am Herzen. Als direkt gewählter Landtagsabgeordneter bin ich zudem für eine enge Anbindung an die Landespolitik zuständig.

Mein Statement „Der Umstand, dass unser Bad ohne Fördermittel errichtet wurde, erschwert heute den Zugang zu Förderprogrammen erheblich. Diesen Irrsinn will ich gar nicht kommentieren – die Problematik rund um Förderstrukturen ist hinlänglich bekannt. Ebenso ist neidlos festzustellen, dass im Erzgebirge ein attraktives Angebot von Freizeitbadelandschaften für Familien entstanden ist.

Ziel muss es sein, das Freiberger Bad in erster Linie als Schul- und Sportschwimmzentrum zu sichern und ihm gleichzeitig eine angemessene Zukunftsperspektive zu geben. Aufgrund der damaligen Gestaltung des Bades ist die gleichzeitige Nutzung als Freizeit- sowie als Schulsportbad suboptimal. Wegen der angespannten Finanzlage von Kommunen allgemein und zahlreicher spezieller `Baustellen` in Freiberg – wie Bahnhof, Welterbezentrum und Sanierungsstau an Sporthallen – ist eine Umsetzung ohne Fördermittel nicht realisierbar. 

Im Hintergrund wird nach Fördermöglichkeiten und Varianten gesucht. In Bezug auf Fördermöglichkeiten bin ich mit Vertretern der Staatsregierung in Kontakt. Vorhandene Förderrichtlinien sind für diese Situation leider nicht unmittelbar anwendbar. Mir erscheint ein perspektivischer Neu- bzw. Anbau einer Schwimmhalle neben dem heutigen Bad sinnvoll. Wichtig ist zudem, den Schwimmunterricht durchgehend sicherzustellen." 

Bilder (c) Marko Winter, 2026

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